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Übersicht der Disziplinen

ROLLKUNSTLAUFEN

Rollkunstlauf, Artistic Roller Skating, oder auch Rollschuhlaufen ist eine dem Eiskunstlaufen ähnliche Sportart, die auf Rollschuhen ausgeübt wird.

Im Rollkunstlaufen gibt es in Deutschland zwei Sportverbände, beide sind Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund. 

  1. Sportverband RKB Solidarität e.V. (Soli)

  2. Deutschen Rollsport- und Inline Verband e.V. (DRIV).

Der Rollsport Club Ortenau e.V. ist an beide Rollsport Verbände in Deutschland angeschlossen und nimmt an Meisterschaften und Aktivitäten von beiden Verbänden teil.

​Die "Soli" ist ein Sportverband mit den Schwerpunkten Rad-, Roll- und Motorsport, der Leistungs- und Breitensport fördert und darüber hinaus eine besondere Jugendarbeit leistet.

Der DRIV ist außerhalb von Deutschland dem Internationalem Rollsport Verband World Skate angeschlossen. Innerhalb Deutschlands hat jedes Bundesland einen Landesverband, der dem DRIV angeschlossen, mit der Ausnahme von Baden-Württemberg – dieses Bundesland hat drei Verbände (Südbaden, Württemberg und Nordbaden).

Beim Rollkunstlaufen präsentieren die Sportler und Sportlerinnen in Wettbewerben kunstvolle Sprünge, Pirouetten und Schrittfolgen.

Unterteilt wird das Rollkunstlaufen in 8 verschiedene Disziplinen: Kürlauf, Pflichtlauf, Paarlauf, Rolltanz (Paartanz), Solotanz, Show, Formationslauf und Inline Artistic.

Unser Fokus liegt auf dem Kür- und Pflichtlaufen.

Unser Können zeigen wir für die Öffentlichkeit bei regelmäßigen Schaulauf-Events. 

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KÜRLAUF: DRIV und Soli

Das Kürlaufen ist eine Disziplin im Rollkunstlaufen, bei der die Programme in einem Einzelwettbewerb von einer Dame oder einem Herrn gezeigt werden.

 

In den höheren Klassen wird zunächst ein Kurzprogramm gelaufen und anschließend eine lange Kür. Dabei kommt es gleichermaßen auf Athletik und Eleganz an. Die Sportler müssen in ihren Programmen möglichst schwierige technische Elemente wie Sprungelemente, Pirouetten und Schrittfolgen zeigen. Die Umsetzung der Schwierigkeiten soll dabei mit ästhetischen Bewegungen und Schritten im Einklang zur Musik erfolgen. Großen Wert wird auf eine individuelle Interpretation und Choreografie gelegt.

 

Als Sprungelemente werden von den Rollkunstläufern zum Beispiel Toeloop, Salchow, Flip, Rittberger, Lutz und Axel als einfacher, doppelter oder dreifacher Sprung gezeigt – einzeln oder in einer Kombination.

 

Pirouetten werden als Stand-, Sitz oder Waagepirouette ausgeführt. Die Vielfalt ist dabei etwas größer als im Eiskunstlaufen, da Elemente gezeigt werden können, die auf Eis nicht machbar sind, wie zum Beispiel eine Hacken-Pirouette (wird nur auf den beiden hinteren Rollen gedreht) oder eine Broken Ankle (man rotiert auf den beiden seitlichen Rollen).

Bildrechte: Raniero Corbelletti

Text: DRIV / Soli Webseite

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